Am 04. Juli, einem wieder sehr heißen Sommertag, gastierte im [cu|vée] der US-amerikanische Indie-Folksänger Ben Reneer. Aus Phoenix, Arizona, kommend, machte er auf seiner dreiwöchigen Deutschlandtour hier einen Stopp.
Der Künstler war zum ersten Mal in Deutschland und tastete sich deshalb anfangs etwas scheu ans Publikum heran. Bald aber waren Publikum und Künstler auf derselben Wellenlänge.
Ben begleitete seinen Gesang mit Akustikgitarre und Mundharmonika. Seine weiche, helle und klare Stimme wehte wie eine leichte Brise durch den Raum, sodass sich die Zuhörerinnen und Zuhörer nach kräftigem Beifall immer wieder entspannt zurücklehnten.
Ben erläuterte zwischen den selbst komponierten und getexteten Songs, oft mit einem Schmunzeln, ihre Entstehungsgeschichten. Mit einem Hauch von Melancholie blicken sie alle in die nahe oder weiter entfernte Vergangenheit zurück. Sie schildern seine Suche nach Beziehungen, zu den Eltern, zu Gott und den Menschen allgemein. Themen, mit denen sich auch das deutsche Publikum identifizieren konnte.
Ein entspannter Abend mit sanften Klängen endete mit lang anhaltendem Beifall und einer Zugabe.



