Am Donnerstag, dem 25. Juni, fand das erste Singen für alle – angelehnt an das Rudelsingen – im [cu|vée] statt. Eine Gruppe von ca. 20 Menschen, die Freude am Singen haben, war bereit, trotz größter Hitze das auszuprobieren. Bei diesen Extremtemperaturen lag es auf der Hand, zwecks Abkühlung nur Lieder über Sturm, Eis und Schnee zu singen. Doch die Liedauswahl war breiter gefächert.
Unter Anleitung von Markus Schöllhorn, der moderierte und den Gesang mit seiner Gitarre begleitete, konnten wir uns aus etwa dreihundert Liedern aus den Bereichen Pop, Rock, Volkslieder, alte und neue Schlager, Musical auf Zuruf 29 Titel aussuchen. Und dann ging es los.
Schöllhorns Begleiterin projizierte die Liedtexte an die Wand, Schöllhorn gab ein paar Akkorde vor und so kam es nur noch darauf an, sich in die Melodie einzufinden. Es machte allen Spaß und manchmal wagte sich jemand sogar, zweite Stimme zu singen. Schöllhorn erzählte zu manchen Liedern kleine Anekdoten und die Mitsingenden ölten in den kleinen Zwischenpausen mit einem kühlen Getränk ihre Stimme. Nach zweieinhalb Stunden klang der Abend mit der Mainzer Fastnachtshymne „Im Schatten des Doms“ aus. Zufrieden und beschwingt konnte man nun der Hitze begegnen. Ein nächster Termin fürs „Singen für alle“ ist schon gesetzt.


