Welch ein gelungener Tag! Sonnig und windig lockte der Wohnprojektetag am Samstag, dem 13. Juni., eine große Zahl an Interessierten zu unserem Wohnprojekt. Z.WO eG. Insgesamt stellten sich neun Wohngruppen in Rheinhessen vor.
An den Infostand vor unserem Café [cu|vée] kamen im Laufe des Tages ca. 170 Interessierte, die größtenteils auch an den Führungen durch Haus und Hof teilnahmen. Wir konnten manches Theoretische dann direkt vor Ort veranschaulichen, da wir auch vier Wohnungen betreten durften.
Für die Kinder gab es ein Quiz, das sie – manches mit Hilfe der Erwachsenen – lösen konnten. Ein Punkt im Quiz: Z.WO ist eine Genossenschaft, also keine Eigentümergemeinschaft. Das heißt, unsere Wohnungen sind kein Privatbesitz. Durch die Rechtsform Genossenschaft verfolgen wir das Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und ihn bezahlbar zu halten.
Was die Besucherinnen und Besucher, egal ob jung oder alt, unisono sagten: „So würden wir auch gerne wohnen“. Das heißt: in einer Atmosphäre des freundlichen, wertschätzenden Miteinanders in einem gut durchkomponierten Haus. Wo nicht nur Gemeinschaftsräume zusammen genutzt werden, sondern wo auch anderes geteilt wird, wenn es möglich ist. In allen Gesprächen wurde deutlich, dass das Bedürfnis nicht nur groß ist nach bezahlbarem Wohnraum in der Stadt, sondern auch nach einer guten Nachbarschaft. Es zeigte sich wieder, dass weitere Wohn-Projekte, getragen von einer Genossenschaft, dringend notwendig sind. Und wir würden gerne unsere Expertise weitergeben.
Einen schönen und angemessenen Abschluss des Tages in unserem [cu|vée] bildete das Konzert mit der Coverband „Soundleaf“ aus der Pfalz. Die drei Musiker traten schon das zweite Mal bei uns auf. Gecoverte Songs, englisch- und ein paar deutschsprachige, meist zweistimmig gesungen, untermalt von Cajon oder Congas, ein oder zwei elektrisch verstärkten Gitarren und auch mal von einer Posaune, ergaben eine schwungvolle, rhythmische Sommermusik. Zur guten Stimmung trugen außerdem die kumpelhaften Dialoge der Bandmitglieder und die witzigen Überleitungen zwischen den Stücken bei.
Unter lautem Beifall und nur nach einigen Zugaben wurden die Musiker entlassen. Vielleicht kommen sie ja, wie auch der Wohnprojektetag, noch einmal wieder.



